Navigation zum Hotspot

Der G-Punkt ist für viele Männer ein weißer Fleck auf der Landkarte der weiblichen Lust.
Eine Forschungsreise lohnt

Nachdem die beiden Artikel "FINGERN VS. SQUIRTEN" und "ZUNGE BENUTZEN" bei euch so gut angekommen sind. Ich habe einige 100 durchaus positive Nachrichten von euch bekommen. In einigen Nachrichten wurde ich gebeten das Thema noch einmal aufzunehmen und zu präzessieren.  Tja, ihr wolltet es so. Hier also die Fortsetzung der beiden Artikel.

Mensworld navigiert euch zum Hotspot
… oder die kleine Hilfe von Doktor Mensworld für die Glückseligkeit.

Das magische „G“:

Es steht bei den meisten Frauen für Genuss, Geilheit und guten Sex.
Bei vielen Männern hingegen steht es in der Hauptsache für gut Glück, denn die Suche nach dem mysteriösen Aktionspunkt gestaltet sich für viele wie die Suche nach der Nadel im Heuhaufen.
Fest steht:
„G“ steht für Geduld bei der erotischen Entdeckungsreise.

Ich gebe euch hier nur Tipps, wo und wie Ihr forschen solltet. Die Forschung für euch übernehmen kann ich nicht.

Gibt es den G-Punkt wirklich?

Der G-Punkt wird etwa genauso heftig diskutiert wie das Mysterium um das Bermuda-Dreieck oder das Monster von Loch Ness.
Gibt es diese Phänomene wirklich oder sind sie nur Hirngespinste?
Selbst Sexualwissenschaftler sind sich noch nicht einig, ob der G-Punkt wirklich so existiert, wie ihn sein Entdecker ursprünglich definiert hat. War die Suche tausender Männer nach dem magischen Hotspot also völlig umsonst?
Nein, denn feststeht, dass die Berührung eines speziellen Fleckes in der Vagina viele Frauen besonders scharfmacht und sie erfolgreicher zum Orgasmus bringt – und sogar zu weiblichen Ejakulation, dem so genannten „Squirting“ führen kann.
Einen versteckten höchst effektiven Hotspot gibt es also wirklich – wir nennen ihn der Einfachheit halber G-Punkt.

Was ist der G-Punkt?

Benannt ist der Hotspot nach seinem Entdecker, dem Gynäkologen Dr. Ernst Gräfenberg.
Er beschrieb ihn in den 50er-Jahren als eine erogene Zone an der vorderen Vaginalwand, die die Harnröhre umgibt. Sie schwillt bei sexueller Erregung an und reagiert hochsensibel auf Berührung. Die Zone hat etwa die Größe einer Münze und befindet sich Zirca 4 bis 5 Zentimeter hinter dem Scheideneingang.
Sie fühlt sich, im Vergleich zu den glatten Scheidenwänden, rau oder gerippt an.
In der sensiblen Zone befindet sich, laut Gräfenberg, die weibliche Prostata, deren Drüsengewebe bei sexueller Reizung Sekrete produziert und so die weibliche Ejakulation auslösen kann.

Warum ist der G-Punkt so schwer zu finden?

Du hast den G-Punkt noch nie bei einer Frau ertastet?
Keine Sorge, sogar viele Frauen sind noch auf der Suche nach der sagenumwobenen erogenen Zone.
Wissenschaftler des britischen King’s College in London haben 1800 Frauen befragt, ob sie glauben, den Lustspot zu besitzen.
Das Ergebnis: 56 Prozent antworteten mit Ja.
Heißt: Nur etwas mehr als die Hälfte aller Frauen hat das heiße Areal schon selbst in ihrer Vagina gefunden. Die Schwierigkeit bei der Suche nach der mysteriösen Lustzone liegt nämlich nicht nur darin, dass er erst bei starker Erregung anschwillt, sondern auch darin, dass Frauen unterschiedlich sensibel auf die Berührung des Hotspots reagieren.
Es soll aber auch Frauen geben, die sich selbst noch nie auf Entdeckungsreise nach dem G-Punkt gemacht haben.
Schade, denn die Stimulation des G-Spots führt zum so genannten vaginalen Orgasmus, den die meisten Frauen intensiver beurteilen als den klitoralen Höhepunkt, zu dem es durchs bloße Erregen des Kitzlers kommt.

So findest Du den G-Punkt

Du erreichst die G-Zone am besten mit 2 oder 3 Fingern, wenn die Liebste vor Dir auf dem Rücken liegt und die Knie zur Brust anzieht.
Warte immer, bis Deine Partnerin erregt ist, gib dann einen Tropfen Gleitgel auf die Fingerspitzen (Fingernägel vorher kürzen!), führe die Finger (Handfläche nach oben) nun in ihre Vagina ein und fahre die obere Scheidenwand (zur Bauchdecke) entlang bis Du einen rauen oder erhabenen Fleck aus weichem Gewebe ertastest: „Das ist das heiße G-Areal“.

So stimulierst Du den G-Punkt
Herzlichen Glückwunsch!
Wenn Du den G-Punkt ertastet hast, ist schon ein entscheidender Schritt geschafft. Jetzt solltest Du dem Reflex widerstehen, unkontrolliert zu drücken. Es handelt sich nicht um einen Zündknopf, sondern um eine Zone, die durch sanfte Druckreibung und vorsichtiges Kitzeln aktiviert wird.
Bewege deine Fingerspitzen so, als würdest Du jemanden zu dir locken.
Variiere Druck und Tempo, aber steigere es nicht nur, weil die Partnerin wenig Rückmeldung gibt.
Oft sind die Damen selbst so gespannt auf neue Empfindungen, dass sie keinen Pieps machen.
Frage ruhig nach, wie es sich für sie anfühlt. Um die Empfindungen Deiner Partnerin zu erhöhen, lege die andere Hand flach auf ihre Bauchdecke.
Achte jedoch darauf, dass Du nicht zu viel Druck ausübst.
In der fortgeschrittenen Variante ändere die Position Deiner Hand so, dass nur noch der Ballen auf dem Bauch ruht und Du mit Zeigefinder und Daumen den Kitzler verwöhnen kannst.
Mit diesem Handgriff bringst Du viele Frauen zielsicher zum elektrisierenden Orgasmus.
Auch mittels Sexspielzeug kannst Du den versteckten Hotspot stimulieren.
Die Spitzen von G-Spot-Vibratoren oder -Dildos sind leicht gebogen.
Beim Einführen sollte die Krümmung nach oben zeigen, um den Lustfleck optimal zu erreichen.
U-förmige Vibratoren stimulieren gleichzeitig G-Punkt und Vulva.

5 Sexstellungen, die den G-Punkt stimulieren.

Es gibt Sexstellungen, in denen Dein Penis den G-Punkt besser stimuliert, als in anderen.
Abhängig ist das auch von der individuellen krümmung Deines Penis.

Hier kommen die besten G-Positionen:

Sexstellung #1: Der Doggy-Style
Der Doggy-Style, auch Hündchenstellung genannt, eignet sich zur G-Stimulation perfekt.
Wenn Deine Partnerin ein Hohlkreuz macht, stößt Du mit der Spitze Deines Luststabs direkt auf die Lustzone.

Sexstellung #2: Die Reiterin
In der Reiterstellung hat Deine Partnerin selbst in der Hand, wie stark Du am Hotspot anklopfst.
Lehnt sie sich nach hinten, intensiviert sich der Druck auf den G-Punkt.

Sexstellung #3: Die Löffelchenstellung
In dieser Position wird der vordere Bereich der Vagina besonders stimuliert, weil der Penis nicht tief eindringen kann.
Die Frau kann ihre Empfindungen erhöhen, indem Du ein Bein auf Ihre Hüfte legst.

Sexstellung #4: Der Schmetterling
Ihre Partnerin legt sich mit dem Rücken auf einen Tisch oder den Boden (Kissen unterlegen!).
Du stehst, Deine Liebste legt die Beine auf Deinen Schultern ab.
Jetzt kippt sie ihr Becken so, dass es mit dem Rücken eine Linie ergibt. Jetzt stützt Du ihre Hüften, stoßen – und machst zielgenaue Treffer!

Sexstellung #5: Das Schaukelpferd
Du sitzt bequem auf einem Stuhl oder Sessel. Deine Partnerin sitzt auf deinem Schoß und schlingt die Beine um Deine Hüfte. In dieser Stellung kannst Du keine tiefen Stöße ausführen, dafür triffst Du genau die richtige Stelle, sofern Deine Partnerin (durch leichte Änderung der Sitzposition) den Penis an den Hotspot dirigiert.

*Das Upgrade des G-Punktes: DER CVU

Wenn Du es drauf hast, den G-Punkt einer Frau zu stimulieren, hast Du anderen Männern einiges voraus.
Einen Schritt weiter gehst DU, wenn Du dich nicht nur auf den G-Spot oder den Kitzler konzentrierst.
Italienische Forscher von der Universität Tor Vergata in Rom haben kürzlich herausgefunden, dass viele Frauen auf die Stimulation des CUV stehen.

CVU „wat is dat dann“ werden sich einige fragen?
Zum Clitourethrovaginal Complex, wie der CUV in der Fachsprache heißt, gehören neben den Scheidenwänden (an der auch der G-Punkt liegt) und dem Kitzler, auch die Harnröhre und die innen-liegenden Wurzeln der Klitoris.
Der gesamte Bereich ist durch Gewebe, Nerven und Blutbahnen miteinander verbunden.
Heißt: Du solltest beim heiß machen der Frau darauf achten, dich nicht nur auf einen einzelnen Spot zu beschränken.

Fazit:
Der G-Punkt ist kein Mythos
Es gibt ihn wirklich!
Jedoch reagieren Frauen unterschiedlich auf die Liebkosung der Lustzone.
Es ist grundsätzlich eine gute Idee, sich auf die Suche nach dem Hotspot zu machen.
Andernfalls bringst Du dich und Deine Liebste womöglich um heiße neue Erfahrungen.

Aber Jungs…
Mach euch keinen Stress, wenn Ihr den Fleck nicht gleich beim ersten Mal findet.
Geht immer mal wieder auf Erkundungstour. Es ist nämlich auch abhängig von der Tagesform Deiner Liebsten, ob der G-Punkt sich von seiner prallsten Seite zeigt.
Im Idealfall verwöhne ausgiebig die gesamte Vulva und Vagina. So regst Du den Blutfluss im CUV an, was dazu führt, dass die G-Zone sensibler auf Berührungen reagiert.

Das ist kein Hexenwerk, aber meist eine Frage von Geduld und Geschwindigkeit:
Wenn Du dir Zeit nimmst, verhilft Dir das neue Wissen um den G-Punkt und das Gewebe, in das er eingebettet ist, zu einem erfüllteren Liebesleben und Deiner Partnerin zu intensiveren Orgasmen.

Und nun Jungs?! Viel Spaß beim Suchen

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7 Gedanken zu „Navigation zum Hotspot“

  1. was bist du nur für ein typ? deine zeilen sind immer so lebendig und ja sie betreffen die wahrheit. ich frage mich warum du noch kein buch über solche sachen geschrieben hast? ich würde es kaufen. beziehungs- und sextipps für männer wäre doch ein guter titel

  2. An welchen Bäumen wachsen solch Männer wie du und wo stehen diese Bäume? Würde mich sofort auf den weg machen.
    Mit diesem Bericht hast du wieder einen drauf gesetzt. Zum einen weil es einfach passt und zum anderen wie du das schreibst.
    Warte schon jetzt auf das was als nächstes kommt.

  3. ich liebe es wie du immer wieder alles auf einen punkt bringst. nur zu gerne lese ich hier deine artikel. so manchesmal denke ich mir, hier sollten viel mehr männer lesen. oder lesen viele männer und kommentieren nur eben nicht?
    ich habe allen meinen freundinen die nicht prüde sind diese seite empfohlen. und seih es nur das sie mal abends was zum lesen, schmunzeln, lachen und bejahendem kopfnicken haben.

  4. DIE FRAGE ALLER FRAGEN IST:
    KANN FRAU DICH EINFACH MAL ÜBER EIN WOCHENENDE AUSLEIHEN?

    WIEDER EIN SEHR SCHÖNER ARTIKEL DER MEHR WAHRHEIT INNE HAT ALS MANCHE ZUGEBEN WOLLEN.
    EINFACH UND EHRLICH OHNE BLATT VOR DEM MUND.

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